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Kurzbeurteilung Katschberghöhe 

 
 

Katschberghöhe



Aktuelle Ergänzungen 2002: Inzwischen wurde eine hypermoderne Beschneiungsanlage installiert. Leider gibt es wegen der 2001 eingetretenen Bauverzögerung des als Wasserspeicher dienenden Sees nicht genug Wasser, die ganzen Pisten zu beschneien, auch wegen der hohen Temperaturen macht die Schneeproduktion Probleme. Die Tschanekpiste (der Tschanek-6Sessel-Lift mit Wetterhaube ist endlich fertig) und die Königswiese waren vom 19. Jan. bis 02. Feb. gut zu befahren, ebenso die Waldabfahrt und die gesamte Strecke bis nach St. Margareten hinunter. Auch die „Autobahn“ vom Aineck bis zur Katschberghöhe war durchweg in einem guten Zustand. Schade, das wegen des fehlenden Schnees die Gamskogelhütte und Ninas Hütte praktisch nicht mehr erreichbar waren, genau wie die dahinter gelegenen Pisten. Aber dieses Jahr geht sicher als Extremjahr in die Geschichte ein und nach Fertigstellung eines ausreichenden Wasservorrats sind diese Probleme im nächsten Jahr hoffentlich ebenso Geschichte.
Zur Beachtung: Bitte daran denken, das Dauer-Skipässe, die für das gesamte Gebiet Lungau (Kartenverbund Oberlungau, incl. Fanningberg und Speiereck) gelten, bei Erwerb nur unwesentlich mehr kosten als die nur für die Aineck- und Katschbergregion geltenden. Falls man also vorhat, einen Abstecher in die anderen Gebiete zu machen, lohnt sich diese Mehrausgabe auf jeden Fall, denn bereits eine halbe Tageskarte im entsprechenden Gebiet ist wesentlich teurer.
Der Umbau es Lärchenstübels zum Lärchenstadl (schöne Bar, Mikeki!) ist positiv zu bewerten, es ist wesentlich gemütlicher geworden, obwohl das ganze immer noch etwas überdimensioniert ist. Aigners Ferienwohnungen sind jetzt gelb gestrichen und mit Lichterketten nachts nett beleuchtet, was erheblich freundlicher aussieht. (weitere Infos unter
Schnee-Chaoten)

Anfahrt und Lage:
Man fährt über die Tauernautobahn durch den Tauerntunnel und biegt nach ca. 15 km nach St. Michael ab. Von dort geht es auf sehr steiler Straße (unbedingt Ketten dabeihaben, wenn es schneit) hinauf zur in 1600m Höhe gelegenen Katschberghöhe. Von diesem Gebiet aus sind innerhalb einer halben Fahrtstunde die Gebiete "Obertauern" und "Fanningberg" zu erreichen.  

Das Gebiet und die Liftanlagen: Mit insgesamt 60 km Pistenlänge ist es ein relativ kleines Gebiet. Es verteilt sich auf zwei Bergrücken, den ortsseitigen Tschanek (ca. 2000m) und den Aineck (ca. 2200m). Auf den Aineck führt eine 3er Gondel, ohne Wetterschutz (leider). Auf der gondelseitigen Bergflanke gibt eine "Autobahnabfahrt", die eigentlich von jedem zu bewältigen ist, und eine zumindest in Teilen schwarze Abfahrt mit einem neuen extrem steilen Anfangsstück. Auf der Rückseite des Berges geht es auf insgesamt ca. 6km Streckenlänge bis zum Ort St. Margareten hinunter. Dort befinden sich auch etliche Schneekanonen. Die Abfahrt gliedert sich in mehrere parallele Abfahrten, die alle ihren landschaftlichen und fahrerischen Reiz haben, je nach Wetter und Windsituation. Von St. Margareten hinauf führt zuerst eine 2er Gondelbahn (wieder leider ohne Wetterschutz), dann folgen bis zum Gipfel 3 Schlepper, wobei der letzte eigentlich nur dann benutzt wird, wenn man wieder auf die andere Seite möchte. Gemütliche Hütten mit gutem Essen und netten Wirtsleuten laden zur Rast ein. Auf der eigentlichen Orts- (der Tschanek-Seite) gibt es bis auf eine 4er Gondel, die die Anfängerpiste überbrückt und den seit der WS 2001/2002 neuen 6Sessel-Lift zum Tschanek hinauf bisher leider nur Schlepplifte. Dies ist für viele sicher einer der Hauptkritikpunkte an diesem Gebiet. Aber dafür sind alle Pisten immer bestens präpariert (auch bei schlechtem Wetter) und es ist in der Nebensaison so leer, das man fast immer direkt ohne Wartezeiten wieder auf den Schlepphaken kommt. Da lassen sich viele Kilometer fahren und es gibt kaum Wartezeiten. Bei den dort häufig anzutreffenden guten Wetterverhältnissen macht der Skisport so richtig Freude.

Der Ort: Er ist klein, überschaubar und gemütlich. Es ist eigentlich ein kleines Straßendorf, das sich entlang der nach oben führenden ca. 6 km langen schmalen Bergstraße verteilt. Außer dem kleinen, aber sehr gut sortierten und geschmackvoll eingerichteten Modegeschäft "Sport-Erni" (Hi Erni, hi Silvie) und dem angeschlossenen Ski-Shop (hi, Sunny), in dem wir häufig etliche Schilling "liegenlassen" und einem kleinen Selbstbedienungsladen gibt es keine weiteren Geschäfte, sondern kleinere Hotels, Gaststätten und sehr gemütliche Hütten mit geschmackvollem Essen und noch bezahlbaren Getränken. Insgesamt können wir dem Ort ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bescheinigen. Am Ende dieses Textes gibt es demnächst noch einige Links, die sie noch mit weiteren Informationen versorgen werden. 

Besondere Empfehlungen, siehe ergänzend neue Infos 2002: Ninas Hütte (hi, Nina) und die Gamskogelhütte (Hi, Sigi, Andi, Horst) - super zum mittäglichen Imbiss oder zum Hüttenzauber mit meistens Lifemusik vom Urgestein des Berges, dem Altskilehrer Lorenz Lindner, Inhaber der Skischule Lindner. Auch spielen dort häufig Teile der auch in Deutschland sehr bekanten Gruppe "Die Turracher", die auch in den Hütten im Ort selber in unterschiedlichen Formationen auftreten und dank ihrer sehr guten Musikalität für reichlich Stimmung sorgen. Mit Edith Lindner, ehemalige Worldcupläuferin, die zusammen mit ihrem Partner Klausi gerade in diesem Jahr das Gästehaus Alpina neu übernommen hat, bekommen sie sowohl eine erstklassige läuferische Ausbildung als auch die besten Rippchen, die wir bisher in der südlichen Hemisphäre genossen haben. Auch die Scampis sind absolut erstklassig, einen guten Tropfen Rotwein haben wir dort auch bekommen (beileibe nicht selbstverständlich in Ski-Orten). Zu empfehlen sind ebenfalls die Riesenpizzas im "Stamperl" (hi Christine, Robert) und nicht zuletzt die fulminanten Wiener Schnitzel und das Gordon Bleu beim Alpengasthof Bacher (hi, Familie Kerschaggl), weiter oben am Berg, neben unserem langjährigen Domizil bei der Familie Aigner (Aigner Ferienwohnungen, Hi, Karl und Martha). Sehr nett auch der "Wilderer" zum Apres-Ski, die Speckalm unter der neuen Führung (hi, Mikeki), wo häufig auch noch spät nachts die Post abgeht. Bliebe noch zu erwähnen, dass Nina an einigen Tagen der Woche eine "Disco-Night" mit anschließendem Rodeln organisiert. Die Gäste werden mit dem Skidoo von Vater Andy auf den Berg gefahren, eine nächtliche Kraxelei ist also nicht notwendig. Tagsüber ergibt sich sicher auch Gelegenheit, im "Schneeflöckerl" (Hi, Karin) einzukehren, einen "Skihasl" zu genießen und sich an den kleinen leckeren Imbissen zu laben. Für die abendlichen Romanzen sorgt Andy mit seinen Pferdefuhrwerken, die Route führt quer durch den Ort bis zur ca. 6 km entfernten Britzhütte, die Andy zwischenzeitlich übernommen hat und in der er mit allerlei immer neuen Spielchen und wirklich gekonntem Gesang und  Gitarrenbegleitung seine Gäste bis spät in die Nacht unterhält.

Fazit: Der Katschberg ist gemütlich, hat sehr gut gepflegte Pisten, es gibt nette Hütten und ebenso nette Leute. Auf den Pisten hat man noch Platz zum Laufen (ganz im Gegensatz zu Ischgl trotz dreifacher Pistenlänge), lediglich eine Gondel auf den Tschanek und den Ersatz des langen Schleppliftes auf der Aineck-Seite vermissen wir wirklich. Aber zumindest die Tschanek-Gondel soll ja nun endlich nächstes Jahr fertig gestellt sein. Es würde uns freuen. Wir werden jedenfalls mit unseren Freunden nächstes Jahr wieder viel Spaß dort haben.

Wir empfehlen auch die Katschbergseite von Peter Becker: Schnee-Chaoten